Giersch

Den meisten Gartenbesitzern gilt der Giersch, auch Dreiblatt genannt, als lästiges Unkraut, das so hartnäckig ist, dass man es nie wieder los wird. Dabei war Giersch früher in der Volksheilkunde sehr geschätzt um Gicht und Rheuma zu behandeln.

Man kann den Giersch als Wildgemüse essen. Er ist bekannt als ausgesprochenes Vitamin-C-Kraut - in ihm ist bis zu 15mal mehr Vitamin C enthalten als zum Beispiel in Kopfsalat, oder auch 4mal so viel Vitamin C wie in einer Zitrone. Zudem ist er voller Mineralstoffe

Außerdem hat der Giersch Heilkräfte und kann die Harnorgane und den Stoffwechsel fördern.

 

 

 

Pflanzensteckbrief

wissenschaftlicher Name: Aegopodium podagraria=Gicht

volkstümlicher Name: Dreiblatt, Erdholler, Giersch, Geißfuß, Hinfuss, Podagrakraut, Zipperleinskraut

Erkennen: Beim Reiben der Blätter entsteht der Geruch nach Möhre. Der Stengel der Pflanze ist im Querschitt dreieckig.

 

Verwendung

Verwendete Pflanzenteile: Blätter

Inhaltsstoffe: reich an Vitaminen, Proteinen, Mineralstoffen (Kalium, Magnesium, Calcium, Mangan, Zink, Kupfer, Vitamin A) und ätherischen Ölen

Sammelzeit: das ganze Jahr über, die jungen hellen Triebe schmecken jedoch besonders gut

Du kannst die jungen Blätter in einem Salat essen oder in Deinem Lieblingssmoothie geben. Besonders lecker schmecken die Blätter als Spinat.


Tipps

Auf freiem Feld kann man bei einem Insektenstich aber auch einfach ein Gierschblatt zwischen den Fingern zerreiben und auf den Stich auflegen, so das er nicht anschwillt.

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