Pimpinelle

Pimpinelle (kleiner Wiesenknopf)
wissensch. Name: Sanguisorba minor
volkstümlicher Name:   Blutstillerin, Blutströpfchen, Braunelle, Drachenblut, Falsche Bibernelle,  Herrgottsworte, Körbelskraut, Költeltskraut, Rote Bibernelle, Sperberkraut, Wiesenbibernelle, Wurmkraut, Becherblume,
Kleine Bibernelle, Welsche Bibernelle, Gartenbibernelle, Kleines Blutkraut, Megenkraut, Nagelkraut, Pimpernelle

Pflanzen Steckbrief

Der Kleine Wiesenknopf ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 20 bis 100 Zentimetern erreicht.
Der Stengel ist aufrecht mit rosettig angeordneten Laubblättern. Die Blätter haben drei bis zwölf Paare eiförmiger bis elliptischer Fiederblätter. Die Blättchen sind 0,5 bis 2 cm lang und tragen jederseits drei bis neun Zähne.

Die Blüten stehen in kugeligen Köpfchen von 1 bis 3 cm Durchmesser und besitzen einen grünen (bis rötlichen) Kelch.
An den Köpfchen stehen oben die weiblichen Blüten mit roten pinselförmigen Narben, darunter zwittrige Blüten und zuunterst die zuletzt reifenden männlichen Blüten mit lang gestielten, hängenden Staubbeuteln.

Verwendung

Die Pimpinelle ist ein mildwürziges Salatkraut, das in vielen Gärten heimisch ist. Sie ist pflegeleicht, vermehrt sich selbstständig und kommt Jahr für Jahr wieder. Sie ist ganzjährig zu ernten, da in milden Wintermonaten die Blätter der Pimpinelle grün bleiben und geerntet werden können.

Verwendete Pflanzenteile: Blätter, Wurzel

Inhaltsstoffe: Vitamin C, Ätherisches Öl, Saponine, Pimpinellin, Gerbstoffe

Sammelzeit: Frühjahr und Sommer


Als Tee hilft die Pimpinelle innerlich gegen Schwächen der Verdauungsorgane und des Harnapparates. Äußerlich angewandt lindert sie Hautprobleme und Sonnenbrand. Sie wirkt adstringierend, blutstillend, harntreibend, schweißtreibend, bei Mundschleimhautentzündung, Blasensteine, Verdauungsschwäche, Darmentzündungen, Leberschwäche, Frühjahrsmüdigkeit, bei Hautproblemen, Schnittwunden, Sonnenallergie, Sonnenbrand.

 

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